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<title type="text/html" mode="escaped">Alba-Blog</title>
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<info type="text/html" mode="escaped">Diskussionen zum Thema Alba</info>
<updated>2010-06-30T17:28:45+02:00</updated>
<modified>2010-06-30T17:28:45+02:00</modified>




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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Mindestlohn für die Abfallwirtschaft muss zügig weiterentwickelt werden</title>
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&lt;p&gt;ver.di meldet:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;„Die Gespräche zur Fortsetzung des Mindestlohnes für die Abfallwirtschaft, die gestern zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), der Vereinigung Kommunale Arbeitgeberverbände (VKA) und dem Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) geführt wurden, sind auf Anfang August vertagt worden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;‚Es ist positiv, dass sich die Arbeitgeberverbände gemeinsam mit ver.di dafür ausgesprochen haben, den Mindestlohn für die Abfallbranche auch in Zukunft zu sichern‘, betont ver.di-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott. ‚Aber es ist dringend notwendig, den Mindestlohn der bestehenden Wettbewerbssituation anzupassen und ihn zu erweitern.‘ Das könne jedoch nur gelingen, wenn die Vereinbarungen über den Mindestlohn ausgeweitet und für unterschiedliche Tätigkeiten auch verschiedene Löhne vereinbart würden, um Unternehmen, die an den Mindestlohn gebunden sind, die Möglichkeit fair kalkulierbarer Ausschreibungen zu geben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Das Bundesarbeitsministerium hatte den Mindestlohn in der Abfallbranche im Januar 2010 für allgemeinverbindlich erklärt, damit gilt derzeit für alle Beschäftigten in der Branche ein Stundenlohn von mindestens 8,02 Euro. Für rund 20.000 Beschäftigte konnte damit ein höherer Stundenlohn erreicht werden, der ihnen für ihre schwere körperliche Arbeit ein Auskommen sichert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ott wies darauf hin, dass die Verordnung zum Mindestlohn nur bis 31. Oktober 2010 Gültigkeit habe. Es sei entscheidend, dass die Tarifparteien zügig an einer Weiterentwicklung arbeiten, um dem Dumpingwettbewerb auch in Zukunft entgegentreten zu können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;
ver.di fordert die Arbeitgeber auf, deutlich zu machen, dass auch sie daran interessiert seien, den weiterhin bestehenden Ausschreibungswettbewerb deutlich zu beschränken und damit eine faire Ausgangslage für Ausschreibungen für alle Unternehmen zu gewährleisten.“&lt;/p&gt;

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<updated>2010-06-30T17:28:45+02:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Mindestlohn für die Abfallwirtschaft muss fortgesetzt werden</title>
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&lt;p&gt;„ver.di, der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben sich über die Aufnahme von Gesprächen verständigt, die die Fortsetzung der Allgemeinverbindlichkeit für den Mindestlohn in der Abfallwirtschaft über den 31. Oktober 2010 hinaus zum Ziel haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;‚Die Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Abfallwirtschaft einschließlich Straßenreinigung und Winterdienst vom 18. Dezember 2009 garantiert in der Branche Abfallwirtschaft einen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,02 Euro je Stunde bis zum 31. Oktober 2010. ver.di, die VKA und der BDE stimmen grundsätzlich darin überein, dass es für die Branche Abfallwirtschaft auch über den 31. Oktober 2010 hinaus einen Mindestlohn geben muss“, betont ver.di-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Allgemeinverbindlichkeit habe dafür gesorgt, dass seit dem 1. Januar 2010 mehr als 20.000 Beschäftigte in der Entsorgungsbrache einen höheren Lohnanspruch haben und damit für ihre körperlich schwere Arbeit einen fairen Lohn bekommen. Seitdem gelte in der Entsorgungswirtschaft ein Mindestlohn für alle Beschäftigten, der jetzt weiter fortgesetzt werden müsse.“&lt;/p&gt;

</content>

<updated>2010-05-12T09:48:52+02:00</updated>
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<issued>2010-05-12T09:48:52+02:00</issued>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">BDE-Präsident Peter Kurth:</title>
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&lt;p&gt;Nicht Oberbürgermeister in Köln ist er geworden, sondern Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V., der Herr Peter Kurth. Früher war er mal bei Alba.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als BDE-Präsident hat sich Peter Kurth sich positiv zum Mindestlohn geäußert:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Die Einführung des flächendeckenden Mindestlohnes von 8,02 Euro pro Stunde in der Entsorgungswirtschaft
hat das Ansehen der Branche insgesamt verbessert.&quot; &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bde-berlin.de/01seiten_b/documents/pressemeldungen/438__pm.pdf&quot;&gt;Mindestlohn in der Entsorgungsbranche stößt auf breite Akzeptanz&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://ver-und-entsorgung.verdi.de/abfallwirtschaft/tarifarbeit_tarifpolitik/mindestlohn&quot;&gt;Zu den ver.di-Seiten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

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<updated>2010-04-07T16:40:44+02:00</updated>
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<author><name>Alex Tolar</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Demo Mindestlohn Abfallwirtschaft</title>
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<updated>2009-12-10T20:51:28+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">ALBA-BLOG: Warum?</title>
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<content type='html'>
&lt;p&gt;In den letzten Jahren haben die ALBA-Besitzer Axel und Eric Schweitzer sich ein Müllimperium zusammengekauft. Sie sind ganz große Spieler im deutschen Müllmarkt und sie haben eigene Spielregeln aufgestellt: Arbeitnehmerrechte und Tariflöhne kommen da nicht vor. 
Auch Mindestlöhne lehnten die Gebrüder Schweitzer immer ab. Doch damit haben sie sich nicht durchgesetzt, denn jetzt gibt es einen Mindestlohn-Tarifvertrag für die Abfallwirtschaft. Er wird, falls ihn der Gesetzgeber, wie beabsichtigt, ins Entsendegesetz aufnimmt, auch für nicht tarifgebundene Unternehmen wie ALBA verbindlich sein.
ALBA-Blog schaut hinter die Müllkulissen der Gebrüder Schweitzer. &lt;/p&gt;

</content>

<updated>2009-10-09T13:33:39+02:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">BDE-Präsident Kurth will nach Köln</title>
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<content type='html'>
&lt;p&gt;ALBA-Vorstand will wieder in die Politik&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dem Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) droht erneut eine Führungskrise. Peter Kurth, erst seit einem halben Jahr Präsident des BDE, soll CDU-Kandidat für die Oberbürgermeister-Wahl in Köln werden, die Ende August stattfindet. Kurth ist seit 2001 Vorstandsmitglied der Berliner Alba AG, zu der auch das Recycling-Unternehmen Interseroh gehört, das seinen Hauptsitz in Köln hat. Dort residiert seit kurzem auch der Interseroh-Chef Axel Schweitzer, einer der beiden Eigentümer der Alba AG. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Peter Kurth gilt als Wirtschaftsliberaler. Er gehört seit 1977 der CDU an. In Berlin war er lange Zeit bei der Deutschen Bank und der Kreditbank tätig, ehe er vom Berliner Finanzsenator Elmar Pieroth 1994 zum Staatssekretär ins Berliner Abgeordnetenhaus berufen wurde. Nach fünf Jahren in diesem Job wurde er für kurze Zeit Finanzsenator. Nach dem Bruch der Großen Koalition 2001 endete seine Amtszeit mit dem erfolgreichen Misstrauensvotum gegen den damals Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wunderschön wie BILD über seine Chancen berichtet: &quot;Räumlich ein Heimspiel: Kurth wurde im benachbarten Siegburg geboren. Politische ein schwieriger Akt: In Umfragen liegt der gemeinsame Kandidat von SPD/Grünen bei über 50 Prozent. Und die FDP hat einen eigenen Kandidaten.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und dann lässt BILD die Katze aus dem Sack: &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Aber nützen wird Kurth seine Kandidatur sicher: Entweder er siegt oder wird nach der Bundestagswahl im September oder der NRW_Landtagswahl 2010 belohnt.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wieder einer, der weich fällt. &lt;/p&gt;

</content>

<updated>2009-05-12T14:06:56+02:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">CDU-Politiker Friedrich Merz hat Interseroh-Aufsichtsrat den Rücken gekehrt</title>
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&lt;p&gt;EUROPATICKER, 4. März 2009, meldet:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;CDU-Politiker Friedrich Merz hat Interseroh-Aufsichtsrat den Rücken gekehrt&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der CDU-Politiker Friedrich Merz (54) ist am Ende Februar 2009 aus dem Aufsichtsrat der Kölner Interseroh–Gruppe ausgeschieden. Der Aufsichtsrat von Interseroh wird von Eric Schweitzer geleitet. Sein Stellvertreter ist Friedrich Carl Janssen. Der Banker (Sal. Oppenheim) gilt als knallharter Stratege, wie die Financial Times Deutschland unlängst schrieb. Auch AIR-BERLIN Chef Joachim Hunold gehört dem Aufsichtsrat an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Interseroh war im letzten Monat in das Visier der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) geraten. Danach prüft die Bonner Behörde derzeit eine Gewinnwarnung für das Geschäftsjahr 2008, die das Unternehmen am 23. Januar 2009 und damit mehr als drei Wochen nach dem Ende des Fiskaljahres herausgegeben hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 21. Januar 2009 hatten die Brüder Axel und Eric Schweitzer bei Interseroh nach gut zwei Jahren die &#039;Satzungsmehrheit&#039; bei 75,003 Prozent überschritten. Die Aktien der Interseroh SE werden über die Isabell Finance Vermögensverwaltungs GmbH &amp;amp; Co. KG gehalten, die je hälftig den beiden Eignern des Berliner Entsorgungskonzerns ALBA gehören. Seit Beginn der „feindlichen Übernahmeaktivitäten“ hatte sich der Aktienkurs zunächst bis etwa Juni 2008 auf 64,50 EURO. Auf diesem Niveau verharrte der Kurs etwa zwei Monate. Dann begann der jähe Fall. Anfang März 2009 lag er noch bei etwas über 30 EURO.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: EUROPATICKER, 4. März 2009&lt;/p&gt;

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<updated>2009-03-04T22:31:27+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">	 Alba macht Kohle wegen der Verschrottungsprämie</title>
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&lt;p&gt;Hermann schreibt mir:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Jetzt wissen wir, wem wir die Prämie zu verdanken haben:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch die Recyling-Industrie sieht in der Verschrottungsprämie einen positiven Impuls fürs Geschäft. Pro Auto falle etwa eine Tonne Metallschrott
an, die etwa 150 Euro einbringe, schreibt die &#039;Wirtschaftswoche&#039; und zitiert den Chef des Recyclingunternehmens Interseroh, Axel Schweitzer, dessen
Unternehmen mehr als 90 Schrottplätze gehören: &#039;Wir reden bei der Umweltprämie immerhin über ein Gesamtvolumen von fast 90 Millionen Euro.&#039; Viele Altautos würden damit künftig nicht mehr nach Osteuropa oder Südafrika verkauft, sondern in Deutschland verschrottet.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/448732/index.do&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

</content>

<updated>2009-01-31T19:58:18+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Neujahrsempfang mit Friede Springer (BILD), Millionen für Zukäufe und Niedriglöhne für die Arbeiter</title>
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<content type='html'>
&lt;p&gt;Neujahrsempfang in Berlin: Während die Arbeiter mit Niedriglöhnen abgespeist werden oder verkürzt arbeiten müssen, feiern die ALBA-Eigentümer Axel und Eric Schweitzer am 24. Januar abends mit 800 prominenten und weniger prominente Gästen. Friede Springer (BILD) ist gekommen und der langjährige ZDF-Intendant Dieter Stolte. Ort der Festivität: Das historische Rittergut Domäne Dahlem.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;„Schwein am Spieß mag ich gar nicht“, meckert Großverlegerin Springer über das rustikale Essen. Sie esse im Winter gerne Sauerkraut, klärt sie die Gästen auf, wegen des hohen Vitamin-C-Gehalts. Ob sie das im übertragenen Sinn gemeint hat? Axel und Eric Schweitzer jedenfalls verstehen sich bestens in Sachen Vitamin C. Denn beste Beziehungen zu Politik, Wirtschaft und Medien sind eines ihrer Erfolgsrezepte. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Angela-Merkel-Freundin Springer ist das große Vorbild der Schweitzer-Brüder. Sie wolle das neue Jahr positiv angehen, schreibt die langjährige ALBA-Aufsichtsrätin den Schweitzers ins Stammbuch. Das dürfte ihr nicht schwer fallen. Mit einem Privatvermögen von 3,2 Milliarden US-Dollar (2007) gehört das ehemaligen Kindermädchen im Hause Springer laut Forbes zu den vier reichsten deutschen Frauen. Und auf der Rangliste der deutschen Milliardäre belegt sie den Platz 26.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch die Gebrüder Schweitzer wollen ganz hoch hinaus. „Wir wollen führender Umweltdienstleiter und Rohstoffverwerter werden“, sagt Axel Schweitzer in Dahlem. Und Bruder Eric verriet der Berliner Morgenpost, die ALBA-Gruppe wolle die Finanzkrise zu weiteren Zukäufen nutzen. Wie der Europaticker meldet, wollen die Schweitzer-Brüder „die sächsischen Aktivitäten eines norddeutschen Entsorgungskonzerns übernehmen“. Gemeint ist die Firm Nehlsen mit Hauptsitz in Bremen. Geld, so Eric Schweitzer, sei genug vorhanden. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Allerdings nicht für die Beschäftigten: Die ALBA AG ist nicht an den Flächentarifvertrag der Branche gebunden und zahlt meist unter Tarif. Immer häufiger setzen die Schweitzer-Brüder sogar mies bezahlte Leiharbeiter ein, nicht selten die des eigenen Verleihunternehmens EURES. Lohneinbußen gibt es auch bei dem zweiten großen Unternehmen der ALBA-Gruppe, der Firma Interseroh mit Hauptsitz in Köln. Die Arbeiter einiger Standorte müssen kurzarbeiten. Die Schweitzer-Brüder haben erst in letzter Zeit über 20 Millionen Euro Interseroh-Aktien gekauft und besitzen jetzt einen Anteil von etwas mehr als 75 Prozent. &lt;/p&gt;

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<updated>2009-01-26T13:31:47+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Sexy oder alles Lug &amp; Betrug?</title>
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&lt;p&gt;Wer ist ALBA? Was versteckt sich hinter diesem wohlklingenden Namen? Ein schöne Frau, eine Fußballmannschaft oder das Kürzel einer neuen Partei? &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Klar, ALBA kennt jeder der die erfolgreiche Serie „Dark Angel“ (2000 bis 2002) oder andere Filme mit der Schauspielerin Jessica Alba gesehen hat (2007 bekam sie den Titel „Sexiest Women“ der Welt). In „Dark Angel“ spielt die Amerikanerin eine genetisch veränderte Soldatin, die für das Gute in der Gesellschaft kämpft. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für das Gute, zumindest für gute Ergebnisse, kämpfen auch die tollen Basketballspieler von Alba Berlin. Mit acht deutschen Meisterschaften gehören sie zu den erfolgreichsten in der deutschen Korbball-Geschichte. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weniger bekannt dürfte heute der spanische Adelstitel Herzog von Alba sein. Sein bekanntester Träger, der 3. Herzog von Alba, war im 16. Jahrhundert als Schreckensherrscher berühmt-berüchtigt. Der Stadthalter der Niederlande hat die Aufstände der geknechteten Bevölkerung immer wieder blutig niedergeschlagen. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;An diesen Mann hat Franz Josef Schweitzer 1968 nicht gedacht, als er in Berlin die Firma ALBA gegründet hat. Auch an Jessica Alba und ihren Kampf für das Gute in der Welt nicht, denn die Amerikanerin ist erst 1981 geboren. Und der berühmte Basketball-Verein existiert unter diesem Namen erst seit 1991. ALBA ist seitdem Hauptsponsor. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nein, Schweitzer, ein weit gereister Bauingenieur, hat seine Unternehmen nach dem malerischen Städtchen Alba benannt, das im italienischen Piemont liegt. Und er wusste als gebildeter Mann, dass das Wort Alba aus dem Lateinischen kommt und weiß, rein und sauber bedeutet. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Während die Arbeiter des verstorbenen Firmengründers noch ein sehr gutes Verhältnis zu ihrem Chef hatten, verbinden die Beschäftigten der heutigen ALBA AG oft nicht Positives mit dem Firmennamen. Für sie ist der Name weder sexy noch steht er für persönlichen Erfolg wie bei den Spielern und Fans von Alba Berlin. So kursieren heute an den über 200 Standorten der ALBA-Gruppe auch Kürzel wie „Arbeite Lieber Beim Arbeitsamt“ oder „Alles Lug Betrug Asozial“. Wenn das Franz Josef Schweitzer wüsste. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: Verfasser ist den Bloggern bekannt&lt;/p&gt;

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<updated>2009-01-16T17:56:45+01:00</updated>
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